| Abb.1 | ![]() |
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Abb. 1:
Ein Beobachter betrachtet fünf Objekte, Objekte A bis E. Die Verteilung der Objekte zur gedachten Mittelinie (bei Objekt C) lautet aus Sicht des Beobachters von links nach rechts: A-B-C-D-E. Die Distanz zwischen den einzelnen Objekten ist identisch. |
| Abb. 2 | ![]() |
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Abbildung 2 zeigt die Draufsicht der räumlichen Verteilung der aus Perspektive P beobachteten Objekte.
--- Verändert sich die Distanz einzelner Objekte zum Beobachter, verändert sich aus Sicht der Einzelperspektive auch der Abstand zwischen den beobachteten Objekten. |
| Abb. 3 | ![]() |
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Abb. 3:
Die Objekte A und E aus Abbildung 1 wurden in die Tiefe des Raumes versetzt, der Abstand zur gedachten Mittellinie wurde hierbei exakt beibehalten. Die veränderte Distanz der Objekte A und E zum Beobachter zeigt die Auswirkung der perspektivisch bedingten räumlichen Verdichtung. Die für die Einzelperspektive sichtbare Verteilung der Objekte von links nach rechts lautet nun: B-A-C-E-D. In der Übersicht: |
| Abb. 4 | ![]() |
| Abb. 5 | ![]() |
| Abb.5:
Ab Zeit t1 wird das Licht der simultan ablaufenden Ereignisse S1 und S2 in alle Richtungen abgestrahlt. |
| Abb. 6 | ![]() |
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Abb. 6:
Zwischen den Zeiten t1 und t2 legt die Strahlung beider Supernovä den exakt gleichen Weg zurück (Länge der Pfeile). Da Supernova 1 in geringerer Distanz zur Beobachtungsperspektive P1 stattfindet als Supernova 2, wird der Vorgang von einem Beobachter an dieser Perspektive zeitlich versetzt wahrgenommen: zu Zeit t2 wird zunächst S1 für den Beobachter wahrnehmbar, die Strahlung von S2 hingegen hat Perspektive 1 zu diesem Zeitpunkt noch nicht erreicht. Der Beobachter an dieser Perspektive sieht die zeitgleich stattfindenden Phänomene daher zeitlich versetzt. Die zeitliche Abfolge der simultan ablaufenden Vorgänge lautet aus Perspektive 1: S1 -> S2. - Da allein der räumliche Bezug darüber bestimmt, wann der Vorgang für eine Perspektive wahrnehmbar wird, nimmt ein Beobachter an einem anderen Ort den Vorgang auf eine nur für ihn selbst geltende Weise wahr. |
| Abb. 7 | ![]() |
| Abb. 8 | ![]() |
| Abb. 8 zeigt den aus Perspektive 1 und 2 beobachtbaren Vorgang zu den Zeiten t1 und t2,
die (abstrahierten) Beobachtungen beider Perspektiven gleichen sich. Blau eingezeichnet: die aus beiden
Perspektiven sichtbare Reduktion des Umfangs während des Verlaufs.
Aufgrund der einzelperspektivischen Beschränkungen können die Ansichten des Vorgangs von den Einzelperspektiven unterschiedlich gedeutet werden. Der Beobachter an Perspektive 1 interpretiert den Vorgang als Reduktion des Umfangs des Objekts (wobei das Objekt seinen Standort beibehält). Ein Beobachter an Perspektive 2 interpretiert den Vorgang als Distanzerhöhung: das Objekt entfernt sich und reduziert daher aus perspektivischer Sicht seinen Umfang. - Beide Ansichten können miteinander konfrontiert werden. Dies ist sowohl auf rein denkerischem Wege, als auch auf graphischem Wege möglich. - Graphische Darstellung: |
| Abb. 9 | ![]() |
| Abb. 9a:
Zu Zeit t1 befindet sich das beobachtete Objekt in der Mitte zwischen den Perspektiven P1 und P2 (der neutrale Stand ist hier schwarz eingezeichnet). Abb. 9b: In Abbildung 9b ist die Konfrontation der Perspektivansichten dargestellt, die unterschiedlichen Ansichten werden gleichberechtigt aufgetragen. Nach Ansicht von Perspektive 1 (rot dargestellt) hat das Objekt allein seinen Umfang reduziert, daher befindet es sich auch bei Zeit t2 noch immer in der Mitte der Koordinatenachse, ist aber kleiner geworden. Nach Ansicht von Perspektive 2 hat sich die Position des Objekts verändert, daher befindet es sich bei Zeit t2 in größerer Distanz zu P2 als zu Zeit t1 (blau eingezeichnet). Das Objekt hat während der Positionsveränderung seinen Umfang beibehalten. In der Konfrontation der unterschiedlichen Ansichten lässt sich auf den tatsächlichen Sachverhalt schließen. In diesem Fall: Da sich aus beiden Perspektiven der Umfang des Objekts reduziert (siehe Abb. 8), kann die Interpretation von Perspektive 2 nicht zutreffen. Das Objekt reduziert seinen Umfang und verändert bei diesem Vorgang seine Position nicht (da sonst P1 eine Zunahme des Umfangs des Objekts feststellen müsste). Abb. 9c: Abbildung 9c zeigt den rekonstruierten Ablauf in der übergeordneten Perspektivsicht: während des Zeitablaufes t1 -> t2 hält das Objekt seine Position und verringert dabei seinen Umfang. Grau eingezeichnet: der Umfang des abstrahierten Objekts zu Zeit t1, schwarz eingezeichnet: der Umfang des abstrahierten Objekts zu Zeit t2. - Was eine graphische Umsetzung nicht ermöglicht: Eine mehrperspektivische Denkweise "sieht" im Geiste während des Ablaufs der Zeiten t1 -> t2 beide Ansichten und setzt hierbei die unterschiedlichen Ansichten zu einem einzigen Bild zusammen. Die Konfrontation findet während des Geschehens statt, der tatsächliche Ablauf wird unmittelbar klar! - Aufhebung raumzeitlicher Verzerrungen Sowohl räumliche als auch zeitliche Verzerrungen sind perspektivisch bedingt, für jede einzelne Perspektive ergibt sich daher eine andere Ansicht des Universums. Um das tatsächliche kosmische Geschehen überblicken zu können wäre es notwendig, das gesamte Universum aus mehreren (eigentlich unendlich vielen) Perspektiven simultan zu beobachten und die einzelnen Beobachtungen zu einem einzigen Bild zu vereinen. Durch die Aufhebung (bzw. Relativierung) der Distanzen würde das reproduzierte Bild eine perspektivisch entzerrte Ansicht des Universums ermöglichen. Da es sich bei dem Vorgang Raumausdehnung, bzw. Gleichmäßige Distanzerhöhung zwischen kosmischen Objekten, um einen im gesamten Universum auf die gleiche Weise ablaufenden Prozess handelt ist es möglich, beliebig viele hypothetische Perspektivansichten des Vorgangs zu erstellen und durch die Einnahme einer übergeordneten Perspektive einen räumlich und zeitlich unverzerrten Ablauf wiederzugeben. Zum Thema: Raumausdehnung in übergeordneter Perspektive Zur Startseite |
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